Eine Schreibblockade tritt plötzlich und unverhofft auf. Man fragt sich, weshalb starre gerade ich auf leere Seiten, die sich nicht füllen lassen.

Schreibblockade

Viele Texter kennen die Schreibblockade. Es wird gegrübelt, überlegt und nach den passenden Worten gesucht. Was hilft, ist sich abzulenken, Dinge zu tun, die nichts mit dem Schreiben zu tun haben, den Kopf frei bekommen, sich seinen Gedanken widmen, einfach mal nichts tun. Oftmals stehen psychologische Gründe im Weg. Die Angst, mit dem Text zu versagen ist groß und führt zu Schreibhemmungen. Es muss ein hervorragender Text abgeliefert werden, eine Arbeit mit gutem Ergebnis ohne Kritik. Parallel sind es Probleme inhaltlicher Art, indem zu viele Informationen oder der Mangel an solchen dazu führen, den Texter zu verunsichern, dem Geschriebenen die richtige Struktur zu geben.

1. Disziplin während der Arbeit

Fokussiere dich auf den Text und die Deadline. Schreibe zügig ohne Pausen. Unter Druck zu arbeiten hilft sich der aktuellen Aufgabe zu stellen und relevante Informationen zu Papier zu bringen.

 

2. Fehler und Kritik bei einer Schreibblockade zulassen

Schreibe, was dir an Gedanken in den Sinn kommt. Den perfekten Text von Beginn an formulieren zu wollen, wird dich im Detail zur Verzweiflung bringen. Korrigiere am Ende, schreibe um und feile am Ausdruck.

 

3. Arbeite parallel an verschiedenen Projekten

Wechsele das Thema, um eine Schreibblockade zu überwinden. Oft ist es die Materie, die Schreibhemmungen auslöst, das Gehirn nach anderen Inspirationen sucht.

 

4. Struktur/ Gliederung

Bei umfangreichen Texten ist eine Gliederung als Überblick sinnvoll. Überschriften, Einleitung, Schlusswort, Tabellen etc. Wenn der Aufbau einmal steht, geht es nur noch um das Ausfüllen der Textbausteine.

 

5. Schreibe an verschiedenen Orten

Dir fällt nichts ein, der Kopf ist leer? Geh in ein Café oder in einen Park. Hol dir sich neue Inspiration zum Schreiben. Oft kommt man dort auf andere Ideen, um den Schreibfluss wieder anzuregen.

Schreibblockade

Gerade im Sommer kannst du dich in den Park setzen oder in den Garten und Ideen sammeln.

6. Ungestört arbeiten

Schaffe dir einen Raum der Ruhe, ohne Telefon, E-Mail, Radio/ TV. Schalte das Internet aus und leg den Fokus auf deine Kreativität.

 

7. Pausen trotz Schreibblockade

Das Gehirn arbeitet effektiv, aber nicht den ganzen Tag. Pausen an der frischen Luft sind wichtig, um abzuschalten. Kurze Auszeiten steigern zudem deine Leistungsfähigkeit.

 

8. Redigieren

Schreibe aus dem Bauch heraus was dir bis zum Schluss einfällt. Überarbeite nicht gleich jeden Satz, den du zuvor geschrieben hast. Überprüfe am Ende deinen Text auf Sinnhaftigkeit, inhaltliche und grammatikalische Übereinstimmung, Ausdruck und Stil.

 

9. Schreiben als Hobby

Texte, wann immer du Zeit und Lust dazu hast. So umgehst du die Angst vor leeren Seiten. Du findest schneller deinen Schreibrhythmus, der Wortfluss geht dir leichter von der Hand.

 

10. Inspiration

Lese Artikel anderer Texter. Dadurch regst du deinen Geist an und bildest dich nebenbei weiter. Hole dir Inspirationen, wie andere ihre Gedanken zu Wort bringen, welche Formulierungen sie verwenden.

 

Fun Fact: R. Boise von der New Yorker Universität in Albany bewies, dass Texter, die unregelmäßig schrieben, weniger produktiv waren, als solche, die unter permanenten Zeitdruck arbeiteten.

 

Was hast du für Tipps gegen Schreibblockaden? Lass es mich gerne in den Kommentaren wissen. 
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